Studium und jetzt?

,,Hey ich bin Yves, ich bin 21 Jahre alt und ich möchte irgendwas mit Medien machen!’’
Das war ich vor drei Jahren, als ich mich dazu entschlossen habe, Journalismus in Magdeburg zu studieren, in der Hoffnung mein ,,irgendwas’’ zu finden. Aber erst mal zu mir…

5 Fakten über mich!

  1. Inzwischen bin ich 24 Jahre alt, mein Sternzeichen ist Krebs (Astrologie find ich supi).

  2. Ich mache leidenschaftlich gerne Sport und beschäftige mich mit gesunder Ernährung, inzwischen schon seit 8 Jahren...verrückt, wie schnell die Zeit vergeht.

  3. Meine Lieblingsmahlzeit ist Brunch. Da geht einfach mein Herz auf, aber eigentlich bei allem, was mit gutem Essen zu tun hat, hehe.

  4. Mein guilty pleasure ist Trash TV zu schauen, da habe ich mich einfach von Kommiliton:innen im Laufe des Studiums anstecken lassen. :D

  5. Ich würde mich als introvertiert beschreiben. Einige verwirrt das manchmal, denn: ,,Ihr fällt es doch gar nicht so schwer in eine Kamera zu sprechen oder auf einer Bühne zu stehen und zu singen…’’ . Ja genau, und das macht mir auch superviel Spaß, aber das Schwierige sind eher Situation, in denen ich auf viele Menschen treffe und sehr viel Input bekomme.

Vor allem meine Familie würde mich wohl als sehr perfektionistisch bzw. unentschlossen und ungeduldig beschreiben, was sich leider ein wenig widerspricht. Über die Studienzeit habe ich versucht, diese Eigenschaften ein wenig abzulegen sowie gleichzeitig lieben zu lernen und zu akzeptieren.

Also, wenn mir das Studium eines gebracht hat, dann Zeit, um mich selbst besser kennenzulernen.

Zu Beginn des Studiums habe ich mich als Redakteurin oder als Moderatorin beim Fernsehen gesehen. Aber vor allem praktische Erfahrungen in Form von Praktika haben mich daran zweifeln lassen, ob ich da wirklich rein passe. Bei diesen Erfahrungen habe ich mir auf jeden Fall ein dickeres Fell zulegen müssen. Meiner Meinung nach gehört das in dieser Branche einfach dazu.

Aber keine Sorge, kein Grund abgeschreckt zu sein! Es ist einfach ein Lernprozess. 

Leider bin ich dort bisher nicht auf die Themen gestoßen, die mich wirklich interessieren und das Studium hat mir eigentlich nur noch deutlicher gemacht, was mir wirklich Spaß macht.

Über Social Media, genauer gesagt Instagram, habe ich in dem letzten Jahr nicht nur Menschen gefunden, die meine Leidenschaft für Gesundheit teilen, sondern auch Menschen, die sich kritisch damit auseinandersetzen. Die über Tabuthemen wie Essstörungen, Depressionen und Schönheitsideale sprechen. Die Inhalte haben mir persönlich geholfen, eine gesündere Balance in der Ernährung zu finden und auch meinen eigenen Körper mehr zu akzeptieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie toxisch die sozialen Medien sein können, aber auch, wie viel positives sie bewirken, wenn man sich mit anderen Menschen austauschen kann. Zuletzt habe ich sogar meine Bachelorarbeit über den Feminismus auf der Plattform Instagram geschrieben und mir wurde klar, dass es genau das ist, was bedeutsam für mich ist und womit ich mich auseinandersetzen möchte...zumindest für jetzt! :)

Und all das führte mich Step by Step zu Melationship...

Mit dem Absolvieren des Praktikums bei Melationship werde ich also mein Studium abschließen und ich weiß absolut über mich und meine beruflichen Ziele bescheid ...

Nein, natürlich nicht! Vielleicht mag es einigen so gehen, aber auch ich bin selbst nach dem Studium noch unsicher, wohin es mich führen soll, was wirklich meine Stärken und Schwächen sind und was für mich auch neben den beruflichen Dingen Priorität haben soll. 

Ich habe mir den Career Guide von Melationship zur Hilfe genommen und mal eine Runde Selbstreflexion betrieben, denn Aufschreiben hilft immer! ;)

Bei der ersten Übung geht es darum sich selbst, aber auch die Erwartungen an die eigene Karriere besser kennenzulernen. Hier reflektierst du z. B. deine Stärken und Schwächen sowie auch Fähigkeiten und Hobbys. Es ist natürlich gar nicht so leicht, sich selbst einzuschätzen und vor allem seine Fähigkeiten zu erkennen. Für einen selbst sind die eigenen Stärken oft ganz selbstverständlich, sodass man sie kaum als solche wahrnimmt. Menschen in dem eigenen Umfeld erkennen sie meist viel leichter. Falls dir die Übung schwer fallen sollte, frag vielleicht Personen, die dich gut kennen, wie sie dich einschätzen. ;)

,,Beschreibe dich in einem Satz.'' Bei dieser Übung beschreibst du dich selbst in einem einzigen Satz. Am besten machst du das mehrere Male und lässt dazwischen ein bisschen Zeit, also ein paar Stunden oder Tage vergehen. Hierbei habe ich gemerkt, wie ich mich selbst beim ersten Versuch eher negativ beschrieben habe bzw. das, was mich an mir selbst eher stört. Ein Punkt, den ich ändern möchte. In den weiteren Versuchen habe ich jedoch auch festgestellt, dass man sich selbst supervielfältig beschreiben kann und sich nie nur aus einer Perspektive betrachten sollte.

Bei der nächsten Übung wird es ein bisschen konkreter. Hier kannst du dir über deine Ziele klar werden. Du kannst sowohl Ziele notieren, die du dieses Jahr erreichen möchtest, als auch Ziele, die du die für die nächsten 10 Jahre oder dein gesamtes Leben setzt. Manchmal habe ich Hemmungen aufzuschreiben, was ich wirklich denke, da ich schon mal gesagt bekommen habe, meine Ziele seien unrealistisch oder nur sehr schwer zu erreichen ... oder habe ich mir das immer nur selbst gesagt…? 

Deine Stärken, die du bereits in der ersten Übung für dich definiert hast, kommen nun in der Übung ,,Show it!''  erneut zum Einsatz. Hier notierst du in welchen Lebenssituation du drei deiner Stärken regelmäßig zeigst. Zum Beispiel zeige ich meinen Ehrgeiz vor allem in meinen sportlichen Aktivitäten und meinen Recherchen für einen gesunden Lebensstil.

Hast du schon mal ein Moodboard erstellt? Dabei kannst du deine Inspirationen und Ideen für deinen Traumjob kreativ visualisieren. Bei einem Moodboard dachte ich ehrlich gesagt, immer: ,,was soll das schon groß bringen? ’’. Aber jetzt wo ich voll drin bin, erscheint es mir tatsächlich sehr sinnvoll und wird demnächst in Angriff genommen! :) 
 

Der Career Guide gibt einen sehr großen Anreiz sich mit sich selbst und seinen Karrierezielen zu beschäftigen. Darüberhinaus enthält er Motivationstipps und jede Menge Informationen rund um die berufliche Welt. Da die Übungen direkt im Guide selbst gemacht werden können, gab es für mich keine Ausrede mehr ein bisschen Zeit in mich und meine Ziele zu investieren. Und es hat sich sehr gelohnt! ;) 

Hier kommst du direkt zum Career Guide!:) 

Mein Praktikum bei Melationship 

Und welche Erwartungen habe ich nun an das Praktikum bei Melationship?

Lernen! Lernen! Lernen! 

Wie erstelle ich Content, der unterhaltend ist, aber auch Mehrwert schafft? Mit welchen Programmen erstelle ich Inhalte, die der Marke entsprechen? Worauf kommt es an, um die Menschen zu erreichen? Und welcher Fokus muss gesetzt werden, um mit der kreativen Arbeit auch Geld zu verdienen? 

Hier bekomme ich die Möglichkeit, mich in allem auszuprobieren und auch meine eigenen Interessen einfließen zu lassen. Außerdem wünsche ich mir für meine persönliche Weiterentwicklung, mein Selbstbewusstsein zu stärken, mein Wissen über Feminismus, Sexualität, mentale Gesundheit etc. zu erweitern und die Beziehung mit mir selbst (meine Melationship) zu stärken. Aber vor allem möchte ich mit dieser praktischen Erfahrung meinem ,,irgendwas mit Medien’’ etwas näher kommen und meine Karriere-Vision für meinen weiteren Weg festigen.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast meinen Beitrag zu lesen! Ich hoffe ich konnte dir etwas die Angst und Sorge nehmen, wenn du auch noch nicht ganz sicher bist, was deine Passion ist und wie du sie zu deinem Beruf machen kannst. Ich möchte dich dazu ermutigen deinen beruflichen Weg selbst zu gestalten und der Melationship Career Guide hilft dir dabei, deine ersten Schritte zu gehen.

Alles Liebe, deine Yves :) 

@yves_bis

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen